Aktionstag: Bäuerinnen und Gärtnerinnen informieren in Grundschule

23.11.2018 | Bauernzeitung

In der Volksschule Klausenburgerstraße wurden die Kinder über die Herkunft und die Zusammenhänge heimischer Lebensmittelproduktion informiert

In unserer Volksschule hat die Mehrheit der Kinder gar keinen Bezug zur Landwirtschaft und zu bäuerlichen Produkten. Unsere Lehrer begrüßen daher diese Aktion, weil dabei den Kindern auf ansprechende und spielerische Art gezeigt wird, wie man Qualität erkennt und wie viel Arbeit notwendig ist, um aus Rohstoffen hochwertige Lebensmittel herzustellen“, unterstreicht Elisabeth Eichinger, Direktorin der Volksschule Klausenburger Straße.

Mehrwert heimischer Lebensmittel schmackhaft machen“
Der Aktionstag in der Volksschule Klausenburgerstraße stand unter dem Motto „Vom Küken zum Ei“. Im Mittelpunkt des Bäuerinnen-Aktionstages: den Kindern die Herkunft von regionalen Lebensmitteln und die Produktionsprozesse in einem landwirtschaftlichen Betrieb näher zu bringen. „Als Gemüsegärtnerin kann ich den Kleinen recht praxisnah vor Augen führen, wieviel Zuwendung eine Pflanze braucht, bis man einen Paradeiser, Paprika & Co ernten kann und wie wichtig es ist, dabei Natur und Umwelt zu schützen“, betont Anneliese Schippani, Gärtnerin aus Wien Simmering und Obfrau der Wiener Gärtnerinnen. „Gerne zeigen wir den Kindern bei einzelnen Stationen in der Klasse beispielsweise den Weg vom Apfel zum Apfelsaft oder den Weg des Getreides vom Feld zum Weckerl und was es heißt, in und mit der Natur zu arbeiten. Wir möchten den Taferlklasslern unbedingt die moderne Landwirtschaft zum Angreifen und Verkosten in die Klasse bringen und den Kindern den Mehrwert heimischer Lebensmittel schmackhaft machen“, betont Irene Trunner, Landesbäuerin aus Wien.


Stadtlandwirtschaft kommt in die Schulen – und Schulen auf den Bauernhof
Vor allem die Herkunft von Lebensmitteln und die dahinter stehenden Produktionsprozesse stehen im Vordergrund dieses Aktionstages. Volksschulkinder sollen über die wichtigsten Lebensmittel und Haupterwerbszweige einer regionalen, bäuerlichen Landwirtschaft informiert werden und Produkte aus Österreich erkennen können. „Schule am Bauernhof" ist ein Projekt des Ländlichen Fortbildungsinsitutes (LFI) und wird in ganz Österreich mit großem Erfolg umgesetzt. Es ermöglicht Kindern und Jugendlichen einen Einblick in die Wiener Stadtlandwirtschaft, vermittelt landwirtschaftliche Inhalte und stärkt ihre Haltung als zukünftige umweltbewusste Konsumenten. Im Jahr 2017 besuchten in Wien über 17.000 Kinder und Jugendliche Schule am Bauernhof Programme. Die Landwirtschaft innerhalb der Stadtgrenzen Wiens birgt somit enormes Potential für das Projekt. Derzeit ermöglichen 14 ausgebildete und ausgezeichnete Stadtlandwirte, Schülern Einblicke in die Landwirtschaft in Wien und fördern lebendiges, lebensnahes Lernen „vor Ort". Service & Info: „Schule am Bauernhof“ findet direkt auf den Höfen in der Region statt. Hier erfolgt die Terminvereinbarung direkt mit Bäuerinnen und Bauern. Nähere Infos dazu erhalten Sie unter www.schuleambauernhof.at und www.baeuerinnen.at