Schmiedtbauer präsentiert Ziele vor Wiener Bauernbundvorstand

15.03.2019 | Nachrichten

Kandidatin des Bauernbundes für die Europawahl stellt Arbeit für die Familienbetriebe in den Mittelpunkt – Diskussion über Herausforderungen der Landwirtschaft im Spannungsfeld der Stadt

Der Wiener Bauernbund setzte mit einer erweiterten Vorstandssitzung die inhaltlichen und personellen Weichen für die Europawahlen. Der Obmann des Wiener Bauernbundes, Präsident ÖkR Ing. Franz Windisch stellte die Bürgermeisterin von Hitzendorf (Steiermark), Simone Schmiedtbauer, als gemeinsame Kandidatin des Österreichischen Bauernbundes vor: „Es geht uns darum, in Brüssel nach dem Ausscheiden von Elisabeth Köstinger aus dem Europaparlament wieder eine starke Stimme für die ländlichen Regionen Österreichs zu haben!“

Schmiedtbauer: „Kraft vom Familienbetrieb nach Brüssel“
Die Bürgermeisterin der Marktgemeinde Hitzendorf machte bei ihrer Präsentation vor dem erweiterten Bauernbundvorstand kein Hehl aus ihrem Zugang zu Politik und den Menschen: „Als Bäuerin von einem Familienbetrieb mit Direktvermarktung und als Bürgermeisterin ist es für mich wesentlich, den direkten Draht zu den Menschen zu pflegen und er ist für meine Arbeit Voraussetzung. Es liegt an uns, tagtäglich den Produkten ein Gesicht zu geben, bei der Vermarktung die Qualität zu wahren, um die Kundenbindung aufrecht zu erhalten. Ich will in dieser Bewegung Menschen überzeugen, für diese Partner zu sein und ihnen ein Ohr zu schenken.“ Schmiedtbauer setzt bei ihrer Tour ganz auf das Miteinander und die Arbeit für den ländlichen Raum und die unterschiedlichen Sparten. Ihr Ziel sieht sie als Stimme und Ansprechpartnerin der landwirtschaftlichen Betriebe Österreichs zu sein, wobei ihr der Bauernstand und das Miteinander ganz wesentlich sind: „Mein Herz schlägt für den Bauernbund!“

Wolff: „Wir sind Teil einer gemeinsamen Bewegung“
Neben Schmiedtbauer kandidiert Elisabeth Wolff auf der Liste der ÖVP für die Europawahl: „Ich sehe mich neben Simone Schmiedtbauer als einen Teil einer gemeinsamen Bewegung für die Landwirtschaft, für die Familienbetriebe, für die Themen der Stadtlandwirtschaft – die es in dieser Form nicht nur in Wien, sondern in allen großen Metropolen Europas gibt. Das Miteinander mit den Konsumentinnen und Konsumenten einerseits, aber auch das Spannungsfeld bei Nutzungs- und Entwicklungskonflikten.“ Franz Windisch ergänzte, dass mit Schmiedtbauer und Wolff an einem gesonderten Wientag ein Schwerpunkt auf die betrieblichen Situationen in der Stadt gelegt wird und der Wiener Bauernbund diese Bewegung mit Schmiedtbauer an der Spitze des Bauernbundes maßgeblich unterstützten wird.

Arnoldner: „Volle Kraft für Wien“
Die Landesgeschäftsführerin der ÖVP Wien, Bernadette Arnoldner, hob in einem Referat vor dem erweiterten Bauernbundvorstand die Schwerpunkte der Oppositionsarbeit in Wien hervor. Sie unterstrich die. Wichtigkeit, als Kontrollpartei in dieser Stadt Versäumnisse aufzuzeigen und aktiv für eine Veränderung zu arbeiten: „Mit Landesparteiobmann Bundesminister Gernot Blümel ist unser Ziel klar – volle Kraft für Wien und die Gemeinderatswahlen im nächsten Jahr.“

Foto: Beim erweiterten Bauernbundvorstand v.l.n.r.: Direktor Vzpräs. Norbert Walter, Elisabeth Wolff, Simnone Schmiedtbauer, Obmann Präs. Franz Windisch, LGF Bernadette Arnoldner, Obmann-StV. Vzpräs. Martin Flicker Fotocredits: Paul Unterhuber/ Wiener Bauernbund