Bauernbund-Vorstand berät Wahlergebnis und Projekte 2020

06.11.2019 | Nachrichten

Eingehende Analyse des Wahlergebnisses – Perspektiven für Regierungsarbeit – Leitlinien für die Landtagswahl 2020 in Wien

Der Wiener Bauernbund beriet in einer eigenen Vorstandssitzung die Ergebnisse der Nationalratswahl. Der Direktor des Österreichischen Bauernbundes, Mag. Norbert Totschnig, referierte als Ehrengast die Resultate und Perspektiven, die sich nun für eine künftige Regierungsarbeit ergeben. „Die ländlichen Regionen haben einen deutlichen Beitrag zu dem Wahlergebnis der ÖVP beigetragen“, so der Direktor. „Zahlreiche Kandidatinnen und Kandidaten des Bauernbundes stehen mit für diesen Erfolg – und eine konsequente Politik für den ländlichen Raum der vergangenen Jahre. Das lässt sich nicht nur an den Vorzugsstimmenergebnissen ablesen, sondern auch an der starken Vertretung bäuerlicher Interessen im Parlament.“ 
Stadtlandwirtschaft vorbildlich beim Klimaschutz
Der Obmann des Wiener Bauernbundes, Präs. ÖkR Ing. Franz Windisch, betonte die besonders positiven Sprengelergebnisse der ÖVP in den agrarisch geprägten Bezirken Wiens: „Das ist ein starkes Signal für die Wiener Stadtlandwirtschaft, die durch die Leistungen unserer Gärtnerinnen und Gärtner sowie des Acker-, Wein- Obst- und Zierpflanzenbaus geprägt werden. In Zeiten einer Klimadebatte reicht es nicht, von regionalen Lösungen nur zu reden, sie müssen mit Leben gefüllt werden. Dazu leistet die Wiener Stadtlandwirtschaft einen entscheidenden Beitrag, wie leben Nahversorgung, Frische und einen nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen.“ Der Direktor des Wiener Bauernbundes, Vzpräs. Norbert Walter, sieht das als auch wesentliches Alleinstellungsmerkmal für die Landtagswahl 2020 in Wien: „Die einen reden nur vom Klimaschutz, wir handeln seit Generationen!“.  
Perspektiven für Regierungsarbeit
Das werde auch in der künftigen Regierungsarbeit ein wesentlicher Bestandteil sein: „Es geht um die Zukunft unserer Nahversorgung, unserer bäuerlichen Familienbetriebe. Das muss in einer Regierungskonstellation – wie auch immer sie am Ende aussieht – feststehen“, so Windisch. Der Bauernbundobmann sieht die Voraussetzungen mit Sebastian Kurz, Elli Köstinger und dem Bauernbund als „hervorragend“ an, die Handschrift des ländlichen Raumes und der Stadtlandwirtschaft in Wien in ein Regierungsprogramm aufzunehmen. „Ein Großes Danke für den unglaublichen Einsatz gebührt Elisabeth Wolff und allen Wahlkreiskandidaten – sie haben ein respektables Vorzugststimmenergebnis erzielt“, so Norbert Walter.  
Wiener Landwirtschaft gut gerüstet für das Jahr 2020
Die Vorstandssitzung diente auch dazu, Rückschau auf das vergangene Jahr zu halten: „Das Erntedankfest zusammen mit der Jungbauernschaft war ein großer Erfolg“, so Bauernbunddirektor Norbert Walter. „Die Ernte in den verschiedenen Sparten – von Gartenbau bis hin zu Ackerbau – ist von großem Preisdruck geprägt“, so Vzpräs. BB-Obmann StV. Martin Flicker. Der Wiener Wein konnte auf ein sehr gutes Jahr zurückblicken, alle Sparten wenden nun den Blick auf das Jahr 2020: „Wir sind von Seiten der Wiener Stadtlandwirtschaft gut vorbereitet“, so Franz Windisch abschließend.  

Martin Flicker, Norbert Walter, Elisabeth Wolff, Norbert Totschnig, Franz Windisch bei der Vorstandssitzung im Österreichischen Bauernbund Fotocredits: Wiener Bauernbund, Zorica Nikolic